Anhängertransport

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Benno
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Anhängertransport

Beitrag von Benno »

Wenn Ihr eine Wave 110i auf dem Hänger Transportiert wo schlagt Ihr Sie denn an.
Ich will ja nächste Woche nicht gleich bei der Abholung meiner neuen Schwarzen das Kunststoffkleitschen beschädigen?

Gruß
Benno

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NORTON
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Re: Hängertransport

Beitrag von NORTON »

Lenker-Taschen und Spanngurte.
Hinten ist ja kein Problem.
Vorderrad in eine Wippe, so vorhanden, ideal.

WICHTIG= IMMER IN DIE FEDERN ZIEHEN, NIEMALS AUF DEN HAUPTSTÄNDER STELLEN!
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ICH HEIßE ALLE NEUEN MITGLIEDER HERZLICH WILLKOMMEN! :sonne:

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BlackFly
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Re: Hängertransport

Beitrag von BlackFly »

Ich hab sie selber noch nicht auf dem Hänger transportiert, aber warum anders als bei jedem anderen Motorrad/Roller?
Vorne an der Gabel brücke oder Lenker und hinten einfach über den Sitz rüber.
Gabelbrücke muss man halt schauen ob es mit der Verkleidung geht ansonsten an den Lenker und hier aufpassen das man den nicht krumm macht. Achja, und decken können natürlich auch nicht schaden, ich habe mir damals den Lack mit einem Flatternden Spanngurtende etwas zerkratzt...

So sah es damals bei meiner Majesty aus, ich denke aber mal die Wave wäre kurz genug das ich vorne nicht aufklappen muss. In dem Fall habe ich noch so ein Ständer zum reinfahren und macht es natürlich sicherer weil das VOrderrad dann nicht seitlich verrutschen kann.
Wichtig auf jeden Fall: Niemals auf dem Hauptständer verzurren! Einer hält das Moped fest, dann vorne festmachen und in die Federn ziehen (nicht auf Block), dann sollte das Moped von alleine stehen und dann hinten nur noch nach unten zurren das es nicht über das Vorderrad in den Kofferraum fliegt bei der nächsten Vollbremsung
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IGN
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Re: Hängertransport

Beitrag von IGN »

Hi Benno,

also meine Wave haben wir damals oberhalb des "Schutzbleches" an der Gabelbrücke mit Spanngurten verzurrt. Hinten um den Gepäckträger jeweils rechts und links einen Lappen rumgewickelt und mit 2 weiteren Spanngurten verzurrt. Hat keine Lackkratzer gegeben. Den SH300i hatten wir zusätzlich am Lenker geklemmt. Also 6 Spanngurte. Ganz klasse sind die Wippen in die das Vorderrad reinkommt und es dann arretiert. Der Vorteil ist, wenn man eine Alu-Auffahrtrampe oder Bierzeltbank hat kann man auch alleine sein.

Hat man einen Helfer braucht man beides nicht. Man hebt Sie zu zweit vorne an, rauf auf den Hänger, der kräftigere geht nach hinten und hebt sie zur hälfte an, etwas vor, dann kommt der zweite und hilft, das Möp vollends anzuheben und fertig. Dann kann der Helfer zuschauen. Das Möp steht zunächst auf dem Seitenständer und wird dann in die vertikale gezogen / gespannt.

Wie schon gesagt: NIEMALS auf den Hauptständer. Das Mop muss sich selbst federn, kann es ja perfekt.
Es kann schwerste Schäden am Moped verursachen wenn man es trotzdem auf dem Hauptständer transportiert.

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Benno
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Re: Hängertransport

Beitrag von Benno »

Danke für die Tipps
Gruß

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Benno
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Re: Hängertransport

Beitrag von Benno »

So die kleine Schwarte ist zuhause

Das Anschlagen der Wave fauf dem Hänger ist easy
Forderrad Fixieren
Nach hinten auf beiden seiten an den Fusrasten nach hinten Fixiren und unter dem Motor an dem Fußrastengedöns nach vorne Fixiren. Keine Kratzer kein Lenkerverbigen und sonstwas

Klappert Prima Wenns Fragen gibt PN

Gruß
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IGN
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Re: Hängertransport

Beitrag von IGN »

Hi Benno,

wie geil ist das denn. :superfreu:

Wenn das BOSE sieht. Da können sich
die Profis mit ihren "Absenkanhängern"
noch was abschauen. Einfach Genial.

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Innova-raser
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Re: Hängertransport

Beitrag von Innova-raser »

IGN hat geschrieben:Hi Benno,

wie geil ist das denn. :superfreu:

Wenn das BOSE sieht. Da können sich
die Profis mit ihren "Absenkanhängern"
noch was abschauen. Einfach Genial.
Deine Begeisterungsfähigkeit in Ehren, aber auf diesen Bildern ist so ziemlich alles falsch gemacht worden was man falsch machen kann!

Winkel und Spannung der Zurrgurten stimmen nicht, Zurrpunkte sind falsch gewählt, Formschluss wurde verpasst, usw.

So zu fahren ist extrem gefährlich und verantwortungslos.
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IGN
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Re: Hängertransport

Beitrag von IGN »

Hi,

also das mit der "Under-Underbone" Befestigung wird
niemals, never ever weiter empfohlen. Sorry.

Merke: Safety first !

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Benno
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Re: Anhängertransport

Beitrag von Benno »

Im Zubehör werden jetzt fest anschraubbare Anschlagspunkte für verschiedene Motorräder angeboten und ratet mal wo die liegen?
Im bereich der Radachsen.
Ich bin gestern gut 250 km so mit der kleine Schwarzen, via Landstraße teilweise sehr schlechter Zustand und BAB A3 mit Brückenbaustellen ohne Ende , wo der Stegmahänger mit seinen 49 kg Eigengewicht und denn knapp 100 kg Zuladung der Wave ordentlich Springt, gefahren. Die kleine hat sich keinen Zentimeter von ihrem Fleck bewegt.
Ob sie bei einem Aufprall gegen einen Brückenfpeiler da geblieben währe weis ich nicht, ich weis noch nicht einmal ob da der Anhänger am Auto bleiben würde.
Richtig sicher bist Du warscheinlich nur im Bett und dort sterben bekanntlich die Meisten.

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BlackFly
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Re: Anhängertransport

Beitrag von BlackFly »

Nur weil etwas im Zubehör angeboten wird heißt es noch lange nicht das dies auch gefahrlos verwendet werden kann...
Nur weil auf der Fahrt nichts passiert ist und es funktioniert hat heißt das auch noch nicht das es richtig ist...

Fakt ist: Diese "verzurrung" entspricht nicht dem Lehrbuch und nach sämtlichen physikalischen Gesetzen ist sie eher suboptimal. Die Punkte an sich sind vom Standpunkt der Tragkraft garnicht mal schlecht gewählt, die Winkel sind allerdings problematisch. Mein erster Gedanke war auch das ich so niemals fahren würde!

Die vordere verzurrung den Winkel der Gabel haben, eher etwas weiter vorne angeschlagen sein und das Fahrzeug sollte damit sauber in die Federung gezogen werden. Hinten sollte das Fahrzeug dann eher "Neutral" nach unten in die Federn gezogen werden.
Bei deiner Art hast Du das Vorderrad festgemacht (wenn ich es richtig sehe) und zusätzlich hinten nach hinten verspannt. Auf eine ähnliche Art habe ich vom ADAC einen Gabelservice bezahlt bekommen da die Gabel für diese Belastung nicht wirklich ausgelegt ist und die Simmerringe danach hinüber waren.
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sivas
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Re: Anhängertransport

Beitrag von sivas »

Das Problem der tiefen Befestigung ist, dass in Kurven die oberhalb der Fixpunkte befindliche Masse, welche wohl auch den Schwerpunkt beinhaltet, nach aussen drückt und damit bewirkt, dass die Reifenaufstandsfläche zur Kurveninnenseite hin wandert. Bei einem flachen Kräftedreieck verringert sich dadurch die Befestigungshöhe und beim nächsten Einfedern wird das Ganze instabil wenn das Möpp nicht schon in der Kurve wegkippt, weil das Rad weggerutscht ist.

Das wird bei Bennos Lösung nicht passieren, weil der Wave-Schwerpunkt wegen des Motors mit liegendem Zylinder sehr tief liegt und die hinteren Befestigungspunkte hoch genug gewählt wurden und auch noch weit auseinander sind.

Stünden die Räder in einer V-Schiene, hätte auch die Befestigung an der Motorunterseite gelangt. Dabei ist schon klar, dass die Zugbänder erheblichen Kräften ausgesetzt sind, aber das halten sie aus.

Klar, dass eine möglichst hohe Befestigung anzustreben ist, so sieht's aber doch viel 'schicker' aus.

Ach so, alles was einfedert, federt auch wieder aus ... es muss halt nur sichergestellt sein, dass sich während des Eingefedertseins keine Haltepunkte verschieben oder sich etwas aushängen kann, daher geschlossene Karabinerhaken verwenden und keine offenen Einfachhaken, wie sie sich an vielen Spanngurten befinden. Beim ausfedern wird sich alles schon wieder richten.

Optimal ist wohl ein Ziehen der Räder in ihre Aufstandsflächen, z.B. durch Gurte, ähnlich wie es die Mongos in der Kiste getan haben (auf den Ständern stehend!). Bei Autotransporten sieht man auch oft, dass die Räder mittels 'auf den Reifen aufliegenden Gurten' auf der Ladefläche fixiert sind.

ergänzt
Zuletzt geändert von sivas am So 30. Aug 2015, 16:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Innova-raser
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Re: Anhängertransport

Beitrag von Innova-raser »

Mir ist es eigentlich egal wie er sein Mopped auf seinem Anhänger befestigt. Jedenfalls solange ich weit weg von seiner Route bin. Bei einer eventuellen Strassenverkehrskontrolle wird, mit aller Sicherheit, die Weiterfahrt untersagt und die Last muss vor Ort korrekt gesichert werden. Dazu kommt eine Busse. Denn wie gesagt, es ist so gut wie alles falsch an dieser Ladung.

Das ist vor allem für alle anderen Verkehrtseilnehmer gefährlich. Aber da ein so kleiner Anhänger ohne zusätzlichen Führerschein und/oder Unterweisung gefahren werden darf passieren halt solche Dinge. Der Fahrer hat leider weder mit Physik noch mit Ladungssicherung viel am Hut und scheint sich auch nicht darum zu scheren.

Eine verlorene Ladung kann den Verlust des Führerscheins bedeuten, aber mindestens einige Punkte in Flensburg. Nicht korrekt verzurrte Ladung kann mit bis zu 3 Punkten "belohnt" werden.

Sollte die Beratungsresistenz mal etwas nachlassen dann gibt es hier etwas zu lesen: Ladungssicherung bei Einsatz von PKW-Anhängern
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Pingelfred

Re: Anhängertransport

Beitrag von Pingelfred »

Innova-raser hat geschrieben:Mir ist es eigentlich egal wie er sein Mopped auf seinem Anhänger befestigt. Jedenfalls solange ich weit weg von seiner Route bin. Bei einer eventuellen Strassenverkehrskontrolle wird, mit aller Sicherheit, die Weiterfahrt untersagt und die Last muss vor Ort korrekt gesichert werden. Dazu kommt eine Busse. Denn wie gesagt, es ist so gut wie alles falsch an dieser Ladung.

Das ist vor allem für alle anderen Verkehrtseilnehmer gefährlich. Aber da ein so kleiner Anhänger ohne zusätzlichen Führerschein und/oder Unterweisung gefahren werden darf passieren halt solche Dinge. Der Fahrer hat leider weder mit Physik noch mit Ladungssicherung viel am Hut und scheint sich auch nicht darum zu scheren.

Eine verlorene Ladung kann den Verlust des Führerscheins bedeuten, aber mindestens einige Punkte in Flensburg. Nicht korrekt verzurrte Ladung kann mit bis zu 3 Punkten "belohnt" werden.

Sollte die Beratungsresistenz mal etwas nachlassen dann gibt es hier etwas zu lesen: Ladungssicherung bei Einsatz von PKW-Anhängern


Ich denke die Sicherung eines Motorrades auf dem Anhänger ist ein wichtiges Thema. Was ich auf unseren Reise so sehe, ist oft sehr schlecht gelöst. Ich möchte meine Mopeds nicht im Nacken fliegen haben, wenn mir ein Mitmensch aus Unachtsamkeit hinten drauf knallt. Die Sicherung in Fahrtrichtung, also das Heck wird fast immer vernachlässigt. Der Vorderbau wird mit extra kräftigen Guten in die Federn gezogen, hinten sind es oft einfach Klemmgurte, welche die Last nicht aufnehmen können. Nur gegen seitliches Verrutschen gesichert.

Aktuell ist gerade das : 3 Mopeds vom Anhänger geholt...ca. 50.000e Sachschaden, ein verletzter Junge...

http://www.t-online.de/regionales/id_75 ... letzt.html


Das muß ich nicht haben, wirklich nicht... Deshalb kommen immer noch ein 2t. Gurt vom hinteren Rahmen des stabilen Barthau Anhängers um das Hinterrad , als Notbremse, um das Moped nicht nach vorne katapultiert zu bekommen. Ob es tatsächlich hilft , möchte ich nicht ausprobieren.

Gruß Frank

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braucki
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Re: Anhängertransport

Beitrag von braucki »

Praxisfrage, da ich gleich meine Inno mit meinem Stema Anhänger hole (offener Kasten mit Plane und Spriegel) - die Inno in den neuen Espace traue ich mich doch nicht :roll:
Ich habe einige Spanngurte dabei und wollte folgendermaßen vorgehen:
1. Gabel etwas einfedern und von oben nach unten vorn schräg spannen - jeweils links und rechts
2. Vorderradbremse fixieren
3. hinten jeweils oben vom Gepäckträger/Haltegriff nach hinten unten abspannen
4. dann noch einen langen Gurt über die Mitte unter der Sitzbank nach links/rechts unten
5. dann jeweils vorn und hinten jeweils einen Gurt links und rechts waagerecht, um ein Verrutschen zu verhindern
6. anschließend die Plane wieder über die Spriegel - also keine Windlast - das sollte doch wohl ausreichen

Könnte es auch noch auf die Spitze Treiben und jeweils links und rechts der Reifen eine Latte auf den Boden schrauben und die Inno noch am oberen Spriegel "aufhängen" - aber das wäre doch des Guten zuviel und den Anhängerboden möchte ich nicht unnötig perforieren ;)

Wenn da noch ein Lademeister seine Meinung zu abgeben mag - danke :)
Grüße
Oliver

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