corollali hat geschrieben:PS: und ja es stimmt, ich mag immer noch keine Motorräder leiden. Aber durch den Schein hab ich jederzeit die Möglichkeit dazu. Man wird ja älter und wenn die Kinder mal aus dem Haus sind juckt´s vielleicht doch noch.
Dazu moechte ich Dir aber einen gutgemeinten Ratschlag geben. Leih Dir so ungefaehr jedes Jahr fuer 1 bis 2 Tage irgendwoher einen "dickeren" Brummer aus - braucht nicht gerade eine 400Kg-schwere Harley zu sein:-) - und gondle damit ein bisserl in der Gegend umher. Warum?
In meiner Jugend waren die Moppeds schwerer, unhandlicher und was noch mehr als heutzutage. Trotzdem huepfte ich ohne irgendwie nachzudenken drauf und fuhr damit los. Unfallfrei immer. Sicher so 20 Modelle und dabei niks unter 350ccm. Dann kam ich in die 'bequemeren' Jahre und damit die Autos, keine Zweiradler mehr einige Jahrzehnte. Als mir vor etwa 4 Jahren wirklich davor grauste um schon wieder das Auto zu nehmen um ein paar Kilometer weiter ein Packerl Zigaretten zu holen oder einen Laib Brot oder sonstige Kleinigkeiten, die halt nicht beim Wochen-Einkauf voll eingedeckt werden, ging ich auf die Suche nach einem motorisierten Zweirad. Ein Piaggio 50ccm wurde gekauft aber nach einigen wenigen Monaten war das doch nicht das Wahre. Saufen, Stinken, zu langsam... Also auf die Suche nach was Groesserem.
Bei einigen Motorrad-Haendlern vorbeigeschaut, was es da so gibt. Und jetzt kommt es: ich setzte mich auf diverse 'schwere' Modelle und bekam, ohne einen Meter gefahren zu sein, ein ungutes Gefuehl. Zu grobschlaechtig war das Alles, ob ich da die ersten bissigeren Kurven wohl meistern wuerde und wie es bei kniffligeren Situationen ausschauen wuerde und und und. Knallhart gesagt: ich traute mich nicht mehr so ein 'Monster' verkehrs- und gesundheitssicher zu Fahren. Bei der Inno war das nicht (mehr) der Fall, die hab ich also - ohne Reue bisher bis auf den elenden Rost - gekauft.
Also das 'Gefuehl' fuer was Schwereres nicht im Laufe der Jahre verkommen lassen!
Gruesse, Peter.