Alternative Elektromobilität?

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Mister L
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Mister L »

werni883 hat geschrieben:
Di 10. Dez 2019, 08:58
Servus,
ich stimme teddy zu!
Bei was jetzt? Dass rund 30% gleich 2/3 sind? Oder dass die Strompreisentwicklung egal sei?

Arbeitslosigkeit btw droht eher, wenn nicht investiert würde in BEVs, denn auf dem größten Absatzmarkt für PKW weltweit - China - ist der BEV-Anteil höher und auch gewollt höher - China muss nämlich wie Deutschland auch sehr viel Öl importieren, das Verbrennen desselben zieht viel Kapital ins Ausland.

Der Stellenabbau bei manchem deutschen Konzern, bspw. Audi, findet ja auch statt, weil man sich ausgeruht hat auf den Erfolgen der Vergangenheit. Es hieß mal "Vorsprung durch Technik" - denken wir an den famosen Quattroantrieb, den Direkteinspritzerdiesel, die Procon-Ten-Lenkung, die vollverzinkte Karosserien. Heute sind das alles gute Luxusautos, entsprechend bepreist. Aber innovativ bei neuen Technologien? Bisher Fehlanzeige, kein Wunder bei der Selbstbeschäftigung (Stadler damals in Haft etc.).
Arbeitsplätze wie Marktanteile erhält man nicht, wenn man das tut, was man immer getan hat. Man muss eben mit der Zeit gehen und heute die Produkte entwickeln, die man morgen verkaufen kann. Und das sind nunmal auch viele BEVs. Entsprechend wurde investiv umgeschwenkt, ob Daimler, BMW und besonders VW.
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werni883
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von werni883 »

Servus,
mitten in der friedlichsten Heizsaison fiel innen im Kachelofen eine Chamotteplatte direkt über dem Türl hinunter. Das passiert beim Holzeinschlichten alle 3 bis 10 Jahre. Der Ofen hat 36 Jahre drauf. Also musste ich feuerfesten Mörtel und Hafnerdraht besorgen, die Asche ausräumen und die Arbeit vollbringen. Getan und dokumentiert.
.
Nun, wie teddy kriege ich eine ellenlange Stromrechnung und schaue gar nichthin. Auch die Gasrechnung schaue ich nicht an.
20191210_175614.jpg
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Pro Tag erzeugt mein Kapital xxx kWh, 3 verbrauche ich im Haus. Im Schnitt.
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DE schafft sich ab. Die Einzelheiten sehe ich nur akademisch interessant.
Wer von uns Foristen glaubt, dass er an Hand von "veröffentlichten Nachrichten" nachvollziehen kann, was vor sich geht, den/diese sehe ich als Träumer.
.
Mehr später einmal.
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.
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teddy
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von teddy »

Mister L hat geschrieben:
Di 10. Dez 2019, 08:08
Du verwechselst das offenbar mit dem Kraftstoffpreis.
Falls wirklich Interesse an der Zusammensetzung besteht: https://stromliste.at/strompreis/zusamm ... ng/steuern
Schlaf lieber erst einmal richtig aus, bevor Du jemandem Anders unterstellst, dass er seine Rechnungen nicht auseinanderhalten kann!
Noch einmal, trotzdem Dir zuwille, das Zeugs durchgeschaut, es bleibt bei meinem 1/3 vs 2/3.
Und statt irgendein obskures Webportal heranzuziehen, solltest Du halt schon eine neutrale, unabhaengige und allgemein gueltige Instanz heranziehen: www.e-control.at.
Und wie schaut da die, vor ein paar Minuten abgefragte, Stromrechnung beim Lieferanten-Angebot aus? Verkuerzt zitiert:

Energiekosten inkl. USt.178,10
Netzkosten inkl. USt.342,09
Jahresgesamtpreis (Energie & Netz) inkl. USt. € 520,20

Da schau her, das war das an erster Stelle stehende Angebot, ohne irgendwelche Rabatte oder Wechselpraemie. Unsere USt ist uebrigens 20%. 1/3 zu 2/3 doch noch immer gell:-) Und der Lieferant liefert sogar 100% Oekostrom (Verbund AG, falls es Dich nun noch interessiert).
Gruesse, Peter.

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Mister L
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Mister L »

teddy hat geschrieben:
Di 10. Dez 2019, 20:12
Schlaf lieber erst einmal richtig aus, bevor Du jemandem Anders unterstellst, dass er seine Rechnungen nicht auseinanderhalten kann!
Noch einmal, trotzdem Dir zuwille, das Zeugs durchgeschaut, es bleibt bei meinem 1/3 vs 2/3.
Und statt irgendein obskures Webportal heranzuziehen, solltest Du halt schon eine neutrale, unabhaengige und allgemein gueltige Instanz heranziehen: www.e-control.at.
Und wie schaut da die, vor ein paar Minuten abgefragte, Stromrechnung beim Lieferanten-Angebot aus? Verkuerzt zitiert:

Energiekosten inkl. USt.178,10
Netzkosten inkl. USt.342,09
Jahresgesamtpreis (Energie & Netz) inkl. USt. € 520,20
Netzkosten sind Netzkosten.
Und Steuern sind Steuern. Der Steueranteil in Österreich ist wie oben verlinkt bei etwa 30% des Endverbraucherstrompreises.
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Bohne
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Bohne »

In Deutschland haben sich Steuern und Umlagen seit 2000 lediglich verdreifacht.
Alles gut. :D
Dateianhänge
2019-12-10_214739.jpg

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Mister L
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Mister L »

teddy hat geschrieben:
Di 10. Dez 2019, 20:12
Und statt irgendein obskures Webportal heranzuziehen, solltest Du halt schon eine neutrale, unabhaengige und allgemein gueltige Instanz heranziehen: www.e-control.at.
Bitte sehr: https://www.e-control.at/konsumenten/st ... mensetzung

Da sind es 36,5% incl. Gebrauchsabgabe, was ja keine Steuer ist.
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sholloman
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von sholloman »

:popcorn gross:
Wave' d gerade... :inno2:
Gruß Steffen
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werni883
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von werni883 »

Servus,
bei einer Steuer gibt es nie eine direkte Gegenleistung,
bei einer echten "Abgabe/Gebühr" schon.
.
Mit den BEV kommen diverse Geschwindigkeitsbegrenzungen. Ist doch schön, wenn alle Tempo 100 fahren.
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Torsten
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Torsten »

werni883 hat geschrieben:
Mi 11. Dez 2019, 08:06
Mit den BEV kommen diverse Geschwindigkeitsbegrenzungen. Ist doch schön, wenn alle Tempo 100 fahren.
Schön ist auch, dass auf den in Österreich eingeführten IG-L-Strecken mit Tempo 100 ausschließlich österreichische BEV 130 km/h fahren dürfen, die blöden Piefke selbstverständlich nicht. :up2:

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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von werni883 »

Klimawahnsinn - Elektromobilität: AT hinter China.
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Servus,
echte BEV muss man erkennen können! PHEV sind IMHO Augenauswischerei.
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AT ist auf verlorenem Posten: "Uns wird das Lachen sehr bald vergehen." Alexander Van der Bellen
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sholloman
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von sholloman »

Phev ist wie ein Holzofen...
Ich kann die Karre mit eigenen PV Überschusstrom betanken und dies so oft wie möglich - und ich verbrenne Holz das ordentlich getrocknet wurde, in der richtigen Größe zum richtigen Zeitpunkt nachgelegt wird.

Oder ich fahre phev, tanke ausschließlich Sprit und schüre zu feuchtes Holz. Das natürlich viel zu groß im Brennraum, der stark gedrosselt wurde damit es nicht zu heiß wird, vor sich hinkokelt...
Wave' d gerade... :inno2:
Gruß Steffen
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Torsten
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Torsten »

Der dokumentierte Spritverbrauch meines augenwischenden PHEV während der vergangenen 2.800 km: 2,66l
Beim identischen Auto der guten Frau meldet der Bordcomoputer nach inzwischen rd. 7.000 km einen Spritverbrauch von 0,8l/100 km

Da muss ein Frittenfett-Benz sich ganz schön strecken...

Pauschalisierungen sind doof.

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werni883
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von werni883 »

Servus,
Kishon hat im Buch mal 2 Leute einander verbal übertrumpfen lassen: Ben Gurion war der höchste Trumpf - damals ~ 1960.
.
@ Torsten: du verfährst hauptsächlich Strom!
Ich verfahre hauptsächlich Bio Dieselöl. Seit 1996 habe ich mich Leuten angeschlossen, die Windstrom erzeugen. Das macht 10.900 kWh pro Kalendertag, auch im Schaltjahr
.
Nun fiel mir heute auf der Flughafenautobahn A4 ein,
dass man die Obrigkeit Deutschlands : Bundesvolk sehr gut im Vergleich Obrigkeit SONOMOTORS : SIONANHÄNGERSCHAFT stellen kann. Da ist was dran!
werni883
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DonS
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von DonS »

Im Internet gibt es jetzt eine Petition in der die deutsche Kanzlerin Merkel aufgefordert (ich wiederhole) aufgefordert wird, die Firma SONO und ihr Projekt den SION mit staatlichen Garantien oder direkten Fördergeldern bis zur Serienfertigung zu finanzieren.

So stellen sich das also einige der Kunden die in ein Hochrisikoprojekt eines Startups investiert bzw. angezahlt haben und jetzt um ihr Geld fürchten vor.

Torsten
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Re: Alternative Elektromobilität?

Beitrag von Torsten »

Wer möchte darauf wetten, dass sie es nicht tut? Ich nicht. Schließlich geht es um die gute Sache.

Aber der deutsche Steuerzahler kommt jetzt auch für die Pleite eines britischen Reisekonzerns auf, weil unsere Regierung zu klug war, um EU-Vorgaben korrekt umzusetzen. Was kümmern da schon die paar Millionen für ein bemoostes Elektroauto. Wir haben’s ja. Und bevor das Geld zum schimmeln anfängt, raus damit. 🤪

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