Anhängertransport

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BlackFly
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Re: Anhängertransport

Beitrag von BlackFly »

Soviel ist garnicht nötig...

Schritt 1 ist Goldrichtig. Dabei das vorderrad an die vordere Wand stellen. Von vorteil ist hier eine Seitliche führung damit es nicht "wegrutscht", ob du das mit einer angeschraubten Schiene oder anders bewerkstelligst musst halt schauen wie es am besten passt
Schritt 2 und 3 in meinen Augen nicht notwendig bzw 2 halte ich für sinnlos da du ja auch die vordere Wand berührst
Schritt 4 ist wieder korrekt, kann aber auch mit Schritt 3 ersetzt werden
Schritt 5 kann man machen wenn man keine Schiene hat
Schritt 6 kann natürlich nicht falsch sein ;)

Ist zwar eine Enduro auf einem zu kleinen Anhänger, aber kommt deinem Fall recht nahe (und der hat auch nur Winkel in die vordere Wand und Boden gemacht um das vorrrad zu fixieren), der hat dann 1,3 und 4 gemacht: http://www.plott-tex.de/bike/haenger2.jpg
Hier eine variante mit 1 und 4 wobei mir da die fixierung des vorderrades fehlt, sonst ist das die Variante die ich auch verwende: http://lh4.ggpht.com/_BuiOVSG6qWY/S2nV- ... aenger.jpg
Bremsen ist umwandeln wertvoller Energie in sinnlose Wärme
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BlackFly
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Re: Anhängertransport

Beitrag von BlackFly »

Achja, gerade noch gesehen: http://www.plott-tex.de/bike/haenger1.jpg
Die Vorderrad fixierung des ersten falls
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braucki
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Re: Anhängertransport

Beitrag von braucki »

Danke für die schnelle Infos. Dann mache ich es so, wie ich es beschrieben habe - ist zwar der ein oder andere Gurt mehr, wird aber nicht schaden und bei mir ist ja noch ein Sack (Planenaufbau) drüber ;)

PS
Hab zwar schon das ein oder andere Zweirad auf meinem Hänger transportiert - aber immer nur um den Block (liegen geblieben und eingesammelt oder mal zur Werkstatt) und bin ich immer mir vier Gurten schräg nach unten an jeder Ecke ausgekommen.
Grüße
Oliver

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Innova-raser
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Re: Anhängertransport

Beitrag von Innova-raser »

Es gibt 2 wichtige Dinge zu beachten bei Thema Ladungssicherung. Das sind: Formschlüssigkeit und Kraftschlüssigkeit.

Die Ladung muss gegen verrutschen gesichert sein. Einmal in Bewegung ist die Ladung nicht mehr zu kontrollieren und das Gewicht der Ladung nimmt EXPONENTIELL zu. Das gilt auch für Ladung die im Fahrzeug transportiert wird wie Laptops, ein Sechserpack Getränke oder auch Haustiere wie Hunde zum Beispiel. Wie viele Hundebesitzer transportieren ihren Hund in einer Alugitterbox im Heck des Fahrzeugs? Meistens hockt der Hund hinten im Kombi am Boden. Bei einem Auffahrunfall wird dieser Hund, mit tödlicher Sicherheit, nach vorne fliegen wie ein Stein. Wenn es eine Person vorne im Fahrzeug trifft dann wird diese das kaum überleben.

Hier gibt es eine sehr schöne und bebilderte Broschüre bez. Ladungssicherung. Auch wenn diese auf gewerblichen Transport fokussiert, die Physik und auch das SVG bleibt immer das Gleiche.

Ladungssicherung, das wichtigste in Kürze.

Klemmgurte reichen bestenfalls um eine leichte Einkaufstasche auf dem Rücksitz festzuzurren. Aber nie und nimmer um 100Kg am Platz zu halten. Benutze zum festzurren immer Ratschengurte. Nur mit denen ist möglich die nötige Vorspannung der Gurten zu erreichen. Einfache Ratschengurte gibts für kleines Geld im jeden Baumarkt. Aber Achtung, immer die blaue Etikette an jedem Gurtteil beachten! Darauf steht die maximal Belastung des Gurtes in DekaNewton (dkn). Ein dkn entspricht (im praktischen Gebrauch!) einem Kilogramm.

Gurte die beschädigt sind oder keine blaue Etikette (mehr) tragen müssen umgehend entsorgt werden. Sie werden nicht mehr als Ladungssicherungsinstrumment akzeptiert! Was bei einer Kontrolle zu hohen Bussen führt.

Korrekte Ladungssicherung ist privaten die ab und an mal etwas transportieren meistens komplett fremd. Das ist aber extrem gefährlich und kann nicht nur das eigene Leben sehr stark gefährden. Und bei einer Verkehrskontrolle wird man dann, zu einem sehr teuren Preis, nachgeschult.

P.S.
Auch auf die Deichsellast beim Anhänger schauen. Ist meistens 50kg. Also das Mopped nicht zu weit hinten und nicht zu weit vorne Niederzurren.

All das dient zu euerer und der Sicherheit aller anderen Verkehrsteilnehmer.
Nicht der Verstand schreibt die Postings sondern der Charakter!

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Bastlwastl
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Re: Anhängertransport

Beitrag von Bastlwastl »

hallo

gegen wegrutschen ist erst mal das wichtigste .

die Beste lösung ist das fahrzeug "wenn möglich" direkt an den achsen zu nehmen
so ist eine stabile fixierung des fahrzeugs garantiert und die Masse kann bei unebenheiten mitschwingen/federn .

die version mit in den federn ziehen ist die gängigste praxis aber eben nicht die idealste

am lenker fixiert man nur um ein schwanken der maschine zu verhindern
ansonnsten ist dieser zurrpunkt tabu .


es gäbe extra Ladunssicherungskurse ;)

bei manchen scheiterts schon beim richtigen einfädeln des gurtes in die ratsche ....
"Ich danke allen, die zur Sache nichts zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben."

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braucki
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Re: Anhängertransport

Beitrag von braucki »

Auf jeden Fall ist die Inno aufrecht und heile von Arnsberg nach Düsseldorf gekommen. Morgen Nachmittag werde ich sie abladen....Dann nur noch ummelden....dann kann ich wieder die Inno-Runden drehen.
Übrigens habe ich sie mit sechs einfachen Klemmgurten verspannt, hat gehalten aber bei Touren durch die halbe Republik würde ich doch die Räder durch Latten fixieren, denn ein wenig hatte sie sich zur Weite geneigt...aber eigentlich war mein Fehler, dass ich den Teppich nicht vom Ladeboden genommen habe ;)
Grüße
Oliver

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Marcie
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Re: Anhängertransport

Beitrag von Marcie »

Hallo Oliver,

schön das du dir auch wieder eine Inno gekauft hast :-) wie lange warst du jetzt abstinent? ;-)

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braucki
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Re: Anhängertransport

Beitrag von braucki »

Ca. 36 Monate, 17 Tage und 4 Stunden :mrgreen:
Grüße
Oliver

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