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Tankstellenbetrug mal anders...
Verfasst: Sa 8. Okt 2011, 11:49
von sky
Dies ist mal kein Inno-Thema, aber trotzdem ein Aufreger! Gestern haben wir bei einer örtlichen Tankstelle 52,87 Liter getankt. Allerdings haben wir einen Fabia mit 45 Liter Tank!!! Die Restkilometeranzeige zeigte noch 60km an, was eine Restmenge von ca. 3 bis 4 Litern im Tank entspricht. Der Tankwart hat sich nichts davon angenommen und sich hinter der "Eichung" versteckt. Also ab zu Polizei und Anzeige wegen Betrug - auch wenn ich der Tanke keine Absicht unterstelle, aber wie soll man sich sonst wehren und wie soll ich andere Kunden davor schützen? Hätten wir nicht voll getankt, hätten wir das nicht mal bemerkt!
Das Beste ist, dass uns das vor zwei Jahren an der Mosel schon mal passiert ist. Auch da haben wir mit dem Fabia 52 Liter getankt. Es wurde dann ein Defekt an der Säule festgestellt und der Konzern hat uns das Geld erstattet. Allerdings war das damals eine ganze alte Tankstelle - die örtliche Tanke ist nagelneu...
Wahnsinn, man keinem trauen! Ich bin mal gespannt was daraus wird.
Re: Tankstellenbetrug mal anders...
Verfasst: Sa 8. Okt 2011, 14:13
von braucki
Hallo Sky,
aber daran denken, dass der Skoda Fabia einen Ausgleichsbehälter hat, der sich ebenfalls betanken lässt :blind:
Hatte einen Fabia I, 1,9tdi mit 101PS, da konnte man am Tankstutzen ein Entlüftungsventil manuell durch einen kleinen Hebel öffnen und so den Ausgleichsbehälter mit ca. 7 Liter Diesel betanken. Ich weiß auch, dass es diesen Ausgleichsbehälter bei den Benzinern gibt und man dieses Entlüftungshebelchen aus versehen mit der Zapfpistole betätigen kann. Für die Benziner ist das betanken des Ausgleichsbehälters nicht zu empfehlen, da kann auf Dauer irgend etwas kaputt gehen - beim Diesel ist es unbedenklich.
Blätter mal ein wenig in diesem Forum
http://www.skodacommunity.de/index.php?page=Portal herum, das ist ein sehr informatives und vernünftiges Forum.
Hier was zum Thema "Ausgleichsbehälter betanken":
http://www.skodacommunity.de/skoda-foru ... post115835
Nicht das Du noch Geld für Gutachten herauswirfst und es evtl. wirklich an der Befüllung des Ausgleichsbehälters liegt.
Grüße
Oliver
Re: Tankstellenbetrug mal anders...
Verfasst: Sa 8. Okt 2011, 14:33
von wastel
Hallo Sky,
in solchen Fällen immer sich direkt an das Eichamt wenden.
Diese gehen dann umgehend der Sachen nach.
Gruß ERwin
Re: Tankstellenbetrug mal anders...
Verfasst: Sa 8. Okt 2011, 15:03
von sky
Hi Oliver,
das ist ja mal wirklich interessant. Ich habe gerade nachgesehen, diesen "Pinöppel" gibt es wirklich. Davon habe ich noch nie gehört! Den Tankvorgang hat meine Frau gemacht, sie kann nicht sagen, ob sie an diesen Pinöppel gekommen ist. Vermutlich kann ich auch nicht feststellen, ob dieser Behälter befüllt ist, oder?
Ich müsste die Polizei dann natürlich informieren.
DANKE
Markus
Re: Tankstellenbetrug mal anders...
Verfasst: Sa 8. Okt 2011, 15:07
von t4lupo
Hallo,
bei unseren VW Lupo kann ich durch den Entlüftungsnippel betätigen auch 10 Liter Diesel mehr tanken.
Aber unbewusst kann man den bei uns nicht betätigen.
Re: Tankstellenbetrug mal anders...
Verfasst: Sa 8. Okt 2011, 17:46
von sky
...also ich habe mit dem Polizisten von gestern gesprochen und habe ihm die theoretische Möglichkeit erklärt, wie es zu diesen 10 Litern mehr gekommen sein KÖNNTE. Er will die Sache aber weiter verfolgen. Er meinte, es könne ja nicht schaden, sich mal die Eichpapiere anzusehen... ich bin gespannt!
Wie bereits geschrieben, genau mit diesem Fabia ist sowas schon mal passiert. Damals hat der Tankstellenpächter zugegeben, dass es ein Fehler bei der Messung gab und "Luft" mitgemessen wurde...
Wir werden jetzt mal drauf achten, ob die Tankanzeige länger als sonst auf "voll" steht - die 10 Liter müsste man ja schon merken!
Ich werde dann mal berichten...
Gruß, Markus
Re: Tankstellenbetrug mal anders...
Verfasst: Sa 8. Okt 2011, 19:02
von corollali
auf die zusätzlichen 10l wäre ich auch nie gekommen (und ich dachte ich kenn mich mit Autos aus).
Ich würde an Deiner STelle einen 10l Kanister nehmen, zur Tanke an die ominöse Säule fahren und 10l voll machen. Danach kannst du leicht auslitern und höchstwahrscheinlich feststellen dass es paßt.
Blöde Situation.
trotzdem schönes Wochenende.
Roman
Re: Tankstellenbetrug mal anders...
Verfasst: Sa 8. Okt 2011, 19:30
von bike-didi
Hallo Markus,
ich wollte hier schon mal etwas schreiben, nachdem ich unseren Fabia das erste Mal betankt hatte. Hätte ich es mal gemacht, wärst Du sicher nicht zur Polizei gegangen.
Mir ist es nämlich genau anders herum ergangen: unseren Fabia haben wir vom Vorbesitzer vollgetankt übernommen. Allerdings wusste ich nicht, ob er danach noch gefahren ist. Jedenfalls habe ich beim Abholen den Tageskilometerzähler auf null gestellt. Zufällig kamen wir bei KM-Stand 330 an einer Tankstelle vorbei. Ich gespannt, zu erfahren, wie viel er braucht... . Nach 6,65 Liter lief der Tank über... . Ich konnte es einfach nicht glauben, aber ein Irrtum war ausgeschlossen! 2 Liter für 100 KM - das konnte einfach nicht sein!
Ein Blick ins Skoda-Forum brachte dann die Lösung: der Ausgleichsbehälter war offensichtlich vorher befüllt worden. Insgesamt gehen da fast 60 Liter rein!
Re: Tankstellenbetrug mal anders...
Verfasst: Sa 8. Okt 2011, 19:32
von sky
Hallo Roman,
den gleichen Vorschlag hat der Polizist gestern auch gemacht. Meine drei Kanister (alle für die Inno) sind schwarz und haben keinen Eichstrich. Also müsste ich zu Hause mit einem Meßbecher nachmessen... ziemliche Schmiererei mit Benzin also! Ich warte jetzt erst mal, was bei der Polizeiuntersuchung rauskommt. Auf jeden Fall werde ich die Tanke erst mal meiden - auch wenn sie vielleicht nicht "schuldig" ist.
Gruß, Markus
Re: Tankstellenbetrug mal anders...
Verfasst: Sa 8. Okt 2011, 19:38
von sky
Hi Didi,
die Situation war ja so, dass wir sowas schon mal erlebt haben - das kam mir sofort wieder ins Gedächnis. Sieben lange Stunden mit Kleinkind auf der AB lagen hinter uns - die Nerven waren echt zu Fuß - dann DAS! In Österreich hatten wir vorher zwei Mal (Stand Reserve!) vollgetankt - je ca. 42 Liter! Aus unserer Sicht konnte nur die Zapfsäule der Grund sein. Welche Laie kennt schon diesen Ausgleichsbehälter?
Jetzt ärgere ich mich schon etwas, mit dem Wissen von heute hätte ich mir gestern eine Menge Nerven sparen können. Immerhin habe ich ca. eine Stunde bei den "ehemalig grünen" Freunden verbracht. Da kam dann sogar noch ein "technisch erfahrener" Polizist dazu - auch er sagte, dass das nicht geht...
Na ja, mal gucken was da noch kommt
Gruß, Markus
Re: Tankstellenbetrug mal anders...
Verfasst: Sa 8. Okt 2011, 20:11
von Innova-raser
[quote="bike-didi" Nach 6,65 Liter lief der Tank über... . Ich konnte es einfach nicht glauben, aber ein Irrtum war ausgeschlossen! 2 Liter für 100 KM - das konnte einfach nicht sein!![/quote]
Wenn mir das passiert wäre, ich glaube ich wäre zum nächsten Notfallpsychiater gefahren!!
Aber zum eigentlichen Thema:
Solche eine Abweichung ist ja massivst! Dass da ein Eichfehler vorliegt ist schon fast ausgeschlossen!
Ich wäre da, bevor ich auf die Barrikaden steige, erst einmal der Sache genau auf den Grund gegangen. Denn ein Messfehler in solch einen groben Bereich ist hierzulande kaum möglich.
Aber vielleicht ist dass ja auch nur deine ureigene Art mit Menschen ins Gespräch zu kommen.
Nur ich weiss nicht ob dass jeweils gut ankommt. Ich jedenfalls als Tankstellenpächter möchte so einen wie dich lieber nicht zum "Freund" haben.
Nichts für ungut. Aber für irgend etwas haben wir ja noch den Verstand einmal mit auf den Lebensweg bekommen. Und, wenn der nicht abhanden gekommen ist, hätte der sicher sehr viel beigetragen die Situation zu entspannen.
Re: Tankstellenbetrug mal anders...
Verfasst: Sa 8. Okt 2011, 20:37
von sky
warum gleich so persönlich? Du hast meinen Beitrag sicher genau gelesen, uns ist das schon mal passiert - damals gab es ein technisches Problem mit der Säule. Das hat die Tankstelle bestätigt und uns die Differenz gutgeschrieben. Keine Technik ist 100%ig sicher.
Da der Kassierer der Tanke meine Bedenken nicht ernst genommen hat, musste ich nun mal einen anderen Weg wählen. Schließlich wollte ich auch andere Kunden davor schützen, dass sie zu viel bezahlen.
Also, was hätte ich aus Deiner Sicht mit dem Wissen von gestern optimaler machen können? Wie gesagt, von der Existens einen Ausgleichbehälters habe bislang nichts gewusst und damit bin ich wohl nicht alleine. Selbst der Polizist hat im Laufe des Gesprächs gesagt, dass der Weg zur Polizei richtig war. Ich glaube, es gibt Leute die aus weniger wichtigen Gründen die Polizei einschalten.
Zudem will ich mit dem Tankwart nicht unbedingt befreundet sein, so nahe stehe ich ihm nicht.
Re: Tankstellenbetrug mal anders...
Verfasst: Sa 8. Okt 2011, 21:38
von bike-didi
Hallo Innova-Raser,
warum musst Du einen persönlichen Angriff in einem bislang sachlichen geführten Thema schreiben? Vollkommen überflüssig! Wenn Du nichts Vernünftiges zum Thema beitragen kannst oder willst, halte Dich doch einfach da raus! Beim nächsten Mal werde ich Beiträge dieser Art kommentarlos löschen!
Ich habe den Markus übrigens als sehr netten Menschen kennengelernt, der auch gut mein Freund sein könnte...
Re: Tankstellenbetrug mal anders...
Verfasst: Sa 8. Okt 2011, 23:53
von Innova-raser
Bitte???????
Egal.
Will das hier nicht ausdiskutieren. ABER nur mal soviel; Betrug (wurde mehrmals erwähnt) ist ein Offizialdelikt und steht unter Strafe. Einfach so mal jemanden öffentlich des Betrugs (Straftatbestand) anzuschwärzen finde ich dann doch ein wenig ein starkes Stück.
Nur dein Verhalten befremdet mich doch jetzt schon sehr! Eigentlich bin ich ich sprachlos!
@Sky
Ich denke du hast gesehen wohin meine Kritik zielte. Ich weiss sehr wohl dass wir alle etwas anders ticken und ich dazu noch in einem anderen Land lebe als du. Da sind sicher auch noch kulturelle Unterschiede. Denn wir (ich und meine Landsleute) gehen immer davon aus einen ehrlichen Partner gegenüber zu stehen. Wir machen Geschäfte im 5 stelligen Bereich und vertrauen auf einen Handschlag.
Deshalb hätte ich, bei einer Abweichung von +/- 20% sicher zuerst mal versucht die Ursache dafür zu finden bevor ich jemanden öffentlich beschuldigen würde. Die Messtationen sind geeicht und müssen regelmässig überprüft werden. Eine solche krasse Abweichung kann da, nach gesundem Menschenverstand, eigentlich 100% ausgeschlossen werden.
Nun ja, vielleicht ist ja der Umgang untereinander bei euch oben einfach etwas rauher als hier.
Re: Tankstellenbetrug mal anders...
Verfasst: So 9. Okt 2011, 11:40
von Berti
@Sky
Ich denke du hast gesehen wohin meine Kritik zielte.
Ich denke das haben alle gesehen......
Nun ja, vielleicht ist ja der Umgang untereinander bei euch oben einfach etwas rauher als hier.
Dann bist Du aber kein typischer Vertreter Deines Landes.
Zur Tankproblematik:
Es ist ein bischen neben dem Thema, aber hängt doch damit zusammen:
Ich frage mich häufig, ob die Mengenmessung nur bei voll betätigter Zapfpistole genau funktioniert, oder auch wenn man noch so ein bischen nachzapft (z. B. um einen runden Betrag oder eine runde Literzahl zu treffen) und den Hebel nur leicht antippt oder ob es genau hierbei zu Verfälschungen kommt.